Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille – Kopf oder Zahl, die Sicht des Bewerbers und die Sicht des Unternehmens. Attraktive Arbeitsplätze ziehen viele Bewerber an. Im ersten Moment ist das aus beiden Sichten positiv. Doch erst bei genauerer Betrachtung wird die besondere Herausforderung deutlich, in der sich ein Unternehmen und das Employer Branding befindet. Welche Bewerberin, welcher Bewerber sind die besten Bewerber? Wer kommt warum in die engere Wahl? Wer kommt warum in ein fortgesetztes Assessment Center? Wie sieht das Stellenprofil letztlich aus?
Was steht auf dem Spiel?
Bei der Besetzung einer ausgeschriebenen Stelle steht immer auch ein Stück weit der Ruf und damit auch das Employer Branding des Unternehmens auf dem Spiel. Wenn es nämlich gelingt, die Person und das Talent zu finden, welches aus strategischer Sicht das Unternehmen und die Unternehmensmarke voranbringt, profitiert das gesamte Unternehmen und das Employer Branding dieses Unternehmens deutlich und vice versa.
Worum geht es?
Mit dem Ansatz des strategischen Employer Branding geht es genau darum: jene Bewerberin und jenen Bewerber zu finden, dessen Profil am besten zum Unternehmensbranding, zur Unternehmensmarke passt. Hier muss das Unternehmen professionelle Selektionen vornehmen. Diese ergeben sich nach konkreten Kriterien: Das sind nicht viele Bewerber und Talente, aber dafür sind es womöglich die Passenden und Richtigen. Es wird dementsprechend niemals die Masse oder der Durchschnitt sein, es werden immer neue potentielle Mitarbeiter sein, die über klare Werte verfügen, die mit den Unternehmendwerten und der Marke des Unternehmens eine Schnittmenge bilden. Sobald diese Bewerber und Talente gefunden werden, wird sich auch die Anziehungskraft der Unternehmensmarke und der Mitarbeitermarke oder des weiterlesen »

